Home » Fortbildungen

Fortbildungen

Fortbildungsprogramm 2017 und 01. Halbjahr 2018

pdf_iconFABA Fortbildungen 2017 kompakt im PDF-Format

pdf_iconFABA Fortbildungen 01. Halbjahr 2018 kompakt im PDF-Format

pdf_iconFaxanmeldung 2018

Fortbildungsprogramm Oktober bis Dezember 2017

Seelische Gefährdung im ambulant betreuten Wohnen
Betriebliches Gesundheitsmanagement gestalten

Zielgruppen: Inhaber & Fachkräfte im ambulant betreuten Wohnen


Seminarinhalte:

Fehlzeitenreduzierung, psychische Belastungen am Arbeitsplatz, Arbeitsschutz, gesundes Essen, Yoga-Kurse oder Betriebssport: Beim Thema „Gesundheitsmanagement“ denkt jeder an etwas anderes. Es kursieren zahlreiche Begriffe, die nicht immer trennscharf und mitunter auch synonym verwendet werden. Deshalb stellt sich die Frage: Was ist eigentlich Gesundheitsmanagement? Gibt es überhaupt eine klare Definition? Macht es in Zeiten des demographischen Wandels für Unternehmen Sinn, in die Prävention der Belegschaft zu investieren? Und wenn ja, ab wann und für wen rechnet sich das? Und wie geht das konkret in der Praxis

Seit 2013 sind Unternehmen laut Arbeitsschutzgesetz dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz durchzuführen.

Hohe Fehlzeiten, Konflikte oder Arbeitsrückstände können auf eine erhöhte psychische Belastung am Arbeitsplatz hinweisen.

Ziel ist es aber nicht, einzelne überlastete Mitarbeiter aufzuspüren und vermeintlich hilfreiche Angebote zu machen (wie z.B. „Reduzieren Sie doch die Arbeitszeit, dann kommen Sie mit dem Stress auch besser klar.“), sondern generell zu prüfen, wo die Belastungsquellen bei der Arbeit zu finden und wie sie zu beurteilen sind, um dann Lösungen erarbeiten zu können.
Die Einbindung der Mitarbeiter in das Gesundheitsmanagement Ihres Betriebes entlastet Sie als Arbeitgeber bei dieser Aufgabe maßgeblich. Ihr Vertrauen in die vorhandenen Kompetenzen Ihrer Mitarbeiter, die Nutzung vorhandenen Wissens um die Belastungsfaktoren fördert die Identifikation, Motivation und Kreativität der Mitarbeiter und spart letztendlich u.a. durch die Reduzierung von Krankheitstagen Kosten ein.

Welche Kompetenzen werden vermittelt?

  • Wissen um Sinn & Zweck von betrieblichem Gesundheitsmanagement.
  • Welche Voraussetzungen braucht betriebliches Gesundheitsmanagement und was sind die Ziele?
  • Welche seelischen Belastungen finden sich bei „helfenden Berufen“ und wie können sie in Ihrem Unternehmen identifiziert werden?
  • Sie lernen das Instrument „Gesundheitszirkel“ zur Erfassung von seelischen Gefährdungen im ambulant betreuten Wohnen kennen. Dieses Instrument wird durchgeführt, eingeübt und die Evaluierung aufgezeigt.
  • Ableitung und Erarbeitung möglicher gesundheitsfördernder Maßnahmen.

Methoden

✓ Impulsvortrag
✓ Diskussion
✓ Praktische Übungen

Referentin: Ulrike Montasser de Jong M.A.


Gesundheitswissenschaftlerin B.Sc., Betriebliche Gesundheitsmanagerin (Univ.degree),Gesundheits- und Business Coach (EMCC), Psychotherapeutin (HP), Ergotherapeutin

Ulrike Montasser de Jong arbeitet seit mehr als 20 Jahren als neurologisch orientierte Ergotherapeutin, davon 15 Jahre in eigener Praxis in Bad Godesberg. Nach dem Studium der Gesundheitswissenschaften, des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und verschiedener Coaching Ausbildungen gibt sie heute ihre Erfahrungen und ihr Wissen zur Prävention von Gesundheit leidenschaftlich gerne weiter.

Max. Teilnehmerzahl: 25
Min. Teilnehmerzahl: 12

Dauer: 2 Tage, insg. 16 Unterrichtsstunden á 45 Minuten
Termin: Freitag, 06. & Samstag, 07. Oktober 2017
10:00 Uhr bis 18:00 Uhr inkl. Pausen

Ort: Gewerbe- und Gründerzentrum Kalkar
Industriepark 4
47546 Kalkar

Teilnahmegebühr:

FABA e.V. Mitglieder: 260 €
Nichtmitglieder: 290 €

In der Teilnahmegebühr sind folgende Leistungen enthalten:
Teilnahme an der Fortbildung, Teilnahmeunterlagen, Teilnahmezertifikat, Pausengetränke und Snacks.

Bettina Lohmüller, Inhaberin, Dipl. Ergotherapeutin

Kontakt & Anmeldung:

Campus 1A
Bettina Lohmüller
Röckelstraße 16
53773 Hennef

Telefon 02242 – 90 444 08
E-Mail: office@campus1a.de
www.campus1a.de

Anmeldung über www.campus1a.de, telefonisch oder per E-Mail.

Motivierende Arbeit mit Hilfesuchenden
Praxisbezogenes Anwenderseminar

Zielgruppen: Fachkräfte im ambulant betreuten Wohnen

BeWo-Betreuer lassen sich vieles einfallen, um Ihre Klienten zu motivieren. Häufig werden diese Angebote vom Klienten zwar angenommen, aber die Umsetzung und die erforderliche Entwicklung von Eigeninitiative bleiben aus.

Oft ist es schwer zu verstehen, warum ein hilfesuchender & hilfebedürftiger Mensch, trotz seiner oft existenziell bedrohlichen und negativen Erfahrungen sowie desolaten Lebensbedingungen, nicht den inneren Antrieb zur Veränderung bzw. Verbesserung seiner Lebenssituation entwickeln kann.
Dies macht den Helfer oft ratlos und ohnmächtig, aber auch ärgerlich.

Das Seminar beschäftigt sich mit möglichen Hintergründen für mangelnde Motivation von Hilfesuchenden und daraus ableitbaren aktivierenden Methoden.

Seminarinhalte:

In der Theorie ist vieles denkbar, wichtig ist jedoch die praktische Anwendung im beruflichen Alltag. Aus diesem Grund soll sich das Seminar an Praxisbeispielen und Fällen aus der Arbeit der TeilnehmerInnen orientieren, anhand derer die theoretischen Grundlagen zu hilfreichen motivierenden Methoden erarbeitet werden sollen. Bitte bringen Sie Fallbeispiele mit.

Ziel

  • Verstehen von mangelndem/fehlenden innerem Antrieb zur Veränderung.
  • Selbstwirksamkeitserleben des Klienten: „Ich kann da eh nichts machen…!“
  • Ist mein Ziel auch Dein Ziel? Personenzentrierte Kontraktgestaltung und das Dilemma des übergeordneten Auftrags als Helfer.
  • Eigene Grenzen als Helfer erkennen und nutzen.

Teilnehmerstimmen zum Referenten:

✓ Mir hat besonders gut gefallen, dass Beispiele aus der Praxis besprochen wurden und alles zeitlich flexibel besprochen werden konnte.
✓ Das Seminar war super.
✓ Angenehme Atmosphäre, interessanter Erfahrungsaustausch.

Referent: Erich Limbach

Diplom Sozialpädagoge (FH)
Sozialtherapeut
(personenzentriert/ gesprächspsychotherapeutisch orientiert)
Heilpraktiker für Psychotherapie
Fachberater für Psychotraumatologie (DIPT /AIPTW)
Supervisor

Erich Limbach ist seit über 20 Jahren in der stationären Suchthilfe in der sozialen Arbeit und seit 10 Jahren als Einzel- und Gruppentherapeut tätig. Derzeitig arbeitet er hauptberuflich als Suchttherapeut in der Eschenberg-Wildpark-Klinik in Hennef.

Max. Teilnehmerzahl: 25
Min. Teilnehmerzahl: 12

Dauer: 2 Tage, insg. 14 Unterrichtsstunden á 45 Minuten
Termin: Mittwoch, 15. & Donnerstag, 16. November 2017
10:00 Uhr bis 16:30 Uhr inkl. Pausen

Ort: Gewerbe- und Gründerzentrum Kalkar
Industriepark 4
47546 Kalkar

Teilnahmegebühr:

FABA e.V. Mitglieder: 250 €
Nichtmitglieder: 280 €

In der Teilnahmegebühr sind folgende Leistungen enthalten:
Teilnahme an der Fortbildung, Teilnahmeunterlagen, Teilnahmezertifikat, Pausengetränke und Snacks.

Bettina Lohmüller, Inhaberin, Dipl. Ergotherapeutin

Kontakt & Anmeldung:

Campus 1A
Bettina Lohmüller
Röckelstraße 16
53773 Hennef

Telefon 02242 – 90 444 08
E-Mail: office@campus1a.de
www.campus1a.de

Anmeldung über www.campus1a.de, telefonisch oder per E-Mail.

Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis
Fortbildungsreihe Psychiatrie

Zielgruppen: Fachkräfte im ambulant betreuten Wohnen

Klienten mit einer Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis zeigen oft seltsam anmutende Verhaltensweisen. Es ist schwer, eine Beziehung aufzubauen und zu stabilisieren, Termine werden nicht eingehalten, Besuche beim Arzt abgelehnt und Medikamente zeitweise nur sporadisch eingenommen oder gar eigenmächtig ganz abgesetzt. Diese Klienten zeigen sich oft ängstlich, aber auch mutlos oder aggressiv.

Alltägliche Situationen werden schnell negativ interpretiert und die BeWo-Betreuer fühlen sich aufgefordert, immer wieder viel Energie in die Betreuungsarbeit und die fragile Beziehung zum Klienten zu investieren. Und scheitern oft genug daran. Gegen den Wahn anzukommen ist fast unmöglich. Wird er übermächtig, drohen weitere Klinikaufenthalte, wo Sie einen hoch sedierten Klienten wieder finden, mit dem selbst ein einfaches Gespräch kaum möglich ist.

Was verursacht die typischen Symptome einer Schizophrenie? Und welche sind das? Haben alle schizophrenen Menschen einen Verfolgungswahn? Kann ich erkennen, ob mein Klient wahnhaft ist oder halluziniert? Und wie kann ich damit umgehen? Offen ansprechen oder doch besser nicht? Was braucht ein schizophrener Mensch überhaupt von seiner Umgebung? Vom BeWo-Betreuer? Wie können vorhandene Ressourcen erkannt und genutzt werden?

Seminarinhalte:

Das Seminar beschäftigt sich mit der Entstehung von Schizophrenie, schizotypen und wahnhaften Störungen und der entsprechenden Psychopathologie (u.a. Gedankeneingebung oder Gedankenentzug, Gedankenausbreitung, Wahnwahrnehmung, Kontrollwahn, Beeinflussungswahn oder das Gefühl des Gemachten, Stimmen hören, Denkstörungen und Negativsymptome). Ein wichtiger Bestandteil des Seminars ist, ein Verständnis für die individuelle Entwicklung der Klienten zu bekommen, ihre Ressourcen zu erkennen und zu nutzen. Weiterhin geht es darum, angemessene eigene Verhaltensweisen kennen zu lernen oder zu entwickeln, die die spezielle Symptomatik und Verhaltensweisen Ihrer Klienten günstig beeinflussen. Dabei kommen Rollenspiele und kollegiale Fallberatung zum Einsatz. Bitte bringen Sie Fallbeispiele mit.

Welche Kompetenzen werden vermittelt?

  • Wissen um die Entstehung und die Ursachen von Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis.
  • Die Teilnehmer erkennen psychopathologische Verhaltensweisen und können sie den verschiedenen schizophrenen Formen zuordnen.
  • Sicherheit im Umgang mit psychopathologischen Verhaltensweisen.
  • Kennenlernen von Elementen der spezifischen Beziehungsgestaltung und Erprobung dieser.
  • Umgang mit akuten Krisen.
  • Erkennen und Nutzen von Ressourcen der Klienten.

Referentin: Sibylle Hildebrandt


Diplompsychologin
Systemische Therapeutin
Krankenschwester

Sibylle Hildebrandt ist als Krankenschwester und Diplom-Psychologin seit über 20 Jahren im psychiatrischen Kontext tätig. Zurzeit führt sie hauptberuflich ihre Praxis in Eitorf mit dem Schwerpunkt systemische Psychotherapie.

Max. Teilnehmerzahl: 25
Min. Teilnehmerzahl: 12

Dauer: 2 Tage, insg. 16 Unterrichtsstunden á 45 Minuten
Termin: Freitag, 01. & Samstag, 02. Dezember 2017
10:00 Uhr bis 18:00 Uhr inkl. Pausen

Ort: Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V.
Melchiorstr. 3
50670 Köln
Raum – Großes Forum –

Teilnahmegebühr:
FABA e.V. Mitglieder: 280 €
Nichtmitglieder: 310 €

In der Teilnahmegebühr sind folgende Leistungen enthalten:
Teilnahme an der Fortbildung, Teilnahmeunterlagen, Teilnahmezertifikat, Pausengetränke und Snacks.

Bettina Lohmüller, Inhaberin, Dipl. Ergotherapeutin

Kontakt & Anmeldung:

Campus 1A
Bettina Lohmüller
Röckelstraße 16
53773 Hennef

Telefon 02242 – 90 444 08
E-Mail: office@campus1a.de
www.campus1a.de

Anmeldung über www.campus1a.de, telefonisch oder per E-Mail.

 

Fortbildungsprogramm 01. Halbjahr 2018

Emotional instabile Persönlichkeitsstörung I Borderline-Typ
Fortbildungsreihe Psychiatrie

① Zielgruppen Fachkräfte im ambulant betreuten Wohnen

Die Arbeit mit Klienten, bei denen eine Borderline- Persönlichkeitsstörung (BLS) diagnostiziert wurde, ist im hohen Maße anspruchsvoll und häufig erschöpfend. Diese Klienten springen permanent in ihrem Verhalten gegenüber anderen Menschen. Die Beziehung ist geprägt von einem stetigen Annähern und wieder wegstoßen. Das sprunghafte, teilweise aggressive, teilweise selbstzerstörerische Verhalten ist eine ständige Herausforderung für BeWo-Betreuer.

Klienten mit Borderline-Störung laden ihre Betreuer häufig zum Mitagieren ein. Sie können innerhalb kurzer Zeit von hoher Bedürftigkeit zu Aggression und Abwertung übergehen. Die BeWo-Betreuer fühlen sich konstant aufgefordert, viel Energie in die Beziehungsarbeit und in die fragile Beziehung zum Klienten zu investieren. Übergroße Nähe und anschließender Kontaktabbruch sind nicht selten.

Was ist der Unterschied zwischen Persönlichkeitsstil und Persönlichkeitsstörung? Wie entsteht eine Borderline- Persönlichkeitsstörung? Wie gehe ich mit einem Menschen um, der kein konstantes Beziehungsverhalten zeigen kann? Woran erkenne ich selbstverletzendes Verhalten? Wie gehe ich mit Fremdgefährdung um? Was braucht ein Mensch mit Borderline – Persönlichkeitsstörung überhaupt von seiner Umgebung? Vom BeWo-Betreuer? Wie können vorhandene Ressourcen erkannt und genutzt werden?

Seminarinhalte

Das Seminar beschäftigt sich mit der Entstehung von Borderline-Persönlichkeitsstörung und der entsprechenden Psychopathologie (u.a. Bindungstheorie, Traumatisierung). Ein wichtiger Bestandteil des Seminars ist, ein Verständnis für die individuelle Entwicklung der Klienten und ihrer Verhaltensweisen zu entwickeln, ihre Ressourcen zu erkennen und zu nutzen. Weiterhin geht es darum, angemessene eigene Verhaltensweisen kennen zu lernen oder zu entwickeln, die die spezielle Symptomatik und Verhaltensweisen der Klienten günstig beeinflussen und gleichzeitig sich selbst vor Überforderung zu schützen. Dabei kommen Rollenspiele und kollegiale Fallberatung zum Einsatz. Bitte bringen Sie Fallbeispiele mit.

Welche Kompetenzen werden vermittelt?

  • Wissen um die Entstehung und die Ursachen von Persönlichkeitsstörung, speziell BLS.
  • Die Teilnehmer erkennen psychopathologische Verhaltensweisen und können sie den verschiedenen Störungsbildern zuordnen.
  • Sicherheit im Umgang mit psychopathologischen Verhaltensweisen.
  • Kennenlernen von Elementen der spezifischen Beziehungsgestaltung und Erprobung dieser.
  • Umgang mit akuten Krisen und suizidalen Tendenzen.
  • Erkennen und Nutzen von Ressourcen der Klienten.

Methoden

✓   Impulsvorträge
✓   Rollenspiele
✓   Kollegiale Fallberatung

Anmeldeschluss: 25.11.2017

Referentin: Teilnehmerzahl:
Sibylle Hildebrandt
Diplompsychologin
Systemische Therapeutin
Krankenschwester
Max. Teilnehmerzahl = 25
Min. Teilnehmerzahl = 10
Dauer: Termin:
1 Tag, 8 x 45 Minuten Freitag, 26.01.2018
10:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Teilnahmegebühr:
Tagungs- und Gästehaus St. Georg
Rolandstraße 61
50677 Köln
Raum – Großer Saal –
FABA e.V. Mitglieder: 160 €
Nichtmitglieder: 190 €

Umgang mit Suchterkrankungen
Schwerpunkt Alkohol- & Medikamentenabhängigkeit

Fortbildungsreihe Sucht: Modul 1

Zielgruppen Fachkräfte im ambulant betreuten Wohnen

Haben Sie trotz Termin schon vor der verschlossenen Türen Ihres Klienten gestanden? Weil Ihr Klient wegen des Alkoholkonsums nicht in der Lage war, die Tür zu öffnen? Haben Sie bei diesen Klienten manchmal das Gefühl von „Ich rede gegen Wände?“ oder „An den komme ich nicht ran, der trinkt sowieso weiter“? Wie viele Rückfälle haben Sie bei Klienten schon erlebt? Die Entgiftung in der LVR-Klinik verlief prima, aber dann zu Hause konnte der Abstinenzentschluss nicht aufrechterhalten werden.

Seminarinhalte

Wie kommt es eigentlich, dass Menschen ein Suchtverhalten entwickeln? Und gibt es –außer den unterschiedlichen Suchtstoffen- noch mehr Unterschiede zwischen einer Alkohol- und einer Medikamentensucht? Was passiert, wenn beide Suchtstoffe gleichzeitig konsumiert werden?

Welche Möglichkeiten haben Sie, die Betreuung so zu gestalten, dass Ihr Klient an der Entwicklung eines Abstinenzentschlusses dranbleibt, ihn umsetzen lernen kann? Und was hilft, damit Ihnen während der Betreuung nicht die Puste ausgeht? Ambulant unterstütztes Wohnen ist am Klienten sehr nah dran. Und wie halten Sie die unterstützende Beziehung zum Klienten aufrecht und gleichzeitig eine gesunde Distanz? Wo sind Ressourcen zu finden und wie kann damit gearbeitet werden?

Klären und besprechen Sie diese und andere Fragen mit einem Vollprofi aus der Suchthilfe. Erich Limbach ist seit über 20 Jahren in der Suchthilfe tätig. Er kennt (fast) alle Tricks und Kniffe, die Klienten anwenden, um ihre Sucht aufrechterhalten zu können.  Aber  auch  alle  Möglichkeiten die  Pädagogen einsetzen können,  um  ihre  Klienten dabei  zu  unterstützen, ein suchtfreies Leben zu führen.

Welche Kompetenzen werden vermittelt?

  • Grundlagen und Hintergründe von Abhängigkeitserkrankungen mit dem Fokus auf Alkohol und Medikamente
  • Auswirkungen einer Alkohol- und/oder Medikamentenabhängigkeit
  • Grenzen und Möglichkeiten in der Arbeit mit alkohol- und medikamentenabhängigen Menschen
  • Die Motivation des Suchtkranken und die Ambivalenz der Sucht

Methoden

✓   Impulsvortrag
✓   Kollegiale Fallberatung
✓   Diskussion

Anmeldeschluss: 20.12.2017

Referent: Teilnehmerzahl:
Erich Limbach
Diplom Sozialpädagoge (FH)
Sozialtherapeut
Heilpraktiker für Psychotherapie
Fachberater für Psychotraumatologie (DIPT /AIPTW)
Supervisor
Max. Teilnehmerzahl = 25
Min. Teilnehmerzahl = 10
Dauer: Termin:
1 Tag, 8 x 45 Minuten Mittwoch, 21.02.2018
10:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Teilnahmegebühr:
Tagungs- und Gästehaus St. Georg
Rolandstraße 61
50677 Köln
Raum Altenberg
FABA e.V. Mitglieder: 160 €
Nichtmitglieder: 190 €

Übertragungsarbeit bei psychischen Störungen
(insb. bei Depression und narzistischen Störungen)

Zielgruppen Fachkräfte im ambulant betreuten Wohnen

Betreuer depressiver Menschen kennen das: Die Klientin/ der Klient hat kaum Eigenintitiative, Vereinbarungen werden oft nicht eingehalten, auch wenn es dem Menschen selbst schadet. Sie haben das Gefühl, den anderen „anschieben“ zu müssen, aus dem Gefühl wird oft Ärger oder Erschöpfung.
Das Verhältnis zwischen Betreuer/in und Betreutem wird zunehmend belastender für beide Seiten.

Klienten mit narzisstischer Persönlichkeit sind ebenfalls eine besondere Herausforderung. Sie reagieren sehr sensibel auf jede mögliche Kränkung und brauchen viel Zuspruch und Bestätigung.

Seminarinhalte
Wege aus dem „Teufelskreis Depression“. Dabei werden Entstehung und Gründe für die Aufrechterhaltung einer Depression vermittelt.
Welche Rolle spielt das Umfeld des Klienten? Wie kann ich mit Hilfe der Gefühle, die der Klient in mir auslöst herausfinden, welche Intervention hilfreich ist? Was ist überhaupt Übertragung?

Wie entwickelt sich eine narzisstische Persönlichkeit? Was löst ein narzisstisch gestörter Klient bei seinen Betreuern aus und wie können diese sich positionieren um dem Klienten die nötige Sicherheit zu geben?

Sibylle Hildebrandt ist seit vielen Jahren im psychiatrischen Kontext tätig und bespricht mit Ihnen mit Hilfe von echten Fallbeispielen den Umgang mit psychisch kranken Menschen. Sie lernen hilfreiche Interventionen und neue Sichtweisen kennen und können vom Know-how der Dozentin und der geleiteten kollegialen Beratung profitieren.

Welche Kompetenzen werden vermittelt?

  • Wissen um die Entstehung und Formen der Übertragung bei Depression & narzistischen Störungen.
  • Sicherheit im Umgang mit depressiven oder narzisstischen Klienten.
  • Kennenlernen von Elementen der spezifischen Beziehungsgestaltung.
  • Umgang mit akuten Krisen und suizidalen Tendenzen.

Methoden

✓ Impulsvortrag
✓ Kollegiale Fallberatung
✓ Rollenspiel
✓ Diskussion

Anmeldeschluss: 15.01.2018

Referentin: Teilnehmerzahl:
Sibylle Hildebrandt
Diplompsychologin
Systemische Therapeutin
Krankenschwester
Max. Teilnehmerzahl = 25
Min. Teilnehmerzahl = 10
Dauer: Termin:
1 Tag, 8 x 45 Minuten Freitag, 16.03.2018
10:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Teilnahmegebühr:
Tagungs- und Gästehaus St. Georg
Rolandstraße 61
50677 Köln
Raum Altenberg
FABA e.V. Mitglieder: 160 €
Nichtmitglieder: 190 €

Systemische Aspekte in der Betreuung suchtkranker Menschen Fortbildungsreihe Sucht: Modul 2

Zielgruppen Fachkräfte im ambulant betreuten Wohnen

Wir leben im sogenannten „nassen Gürtel“, d.h. der Konsum suchterzeugender Getränke und Substanzen ist nicht nur geduldet, sondern dient oft als Initiations-Ritus, Festigung von Freundschaften und ist auf gesellschaftlichen Feiern und Anlässen nicht wegzudenken. Der Umgang mit Alkohol und anderen Suchtmitteln wird schon in der Ursprungsfamilie vorgelebt.

Wie können Sie ihre Klienten mit Suchterkrankung begleiten und ein suchtmittelfreies Leben ohne Druck unterstützen?

Seminarinhalte

In diesem Seminar werden wir die Sucht aus einer neuen, systemischen Perseptive beleuchten und stellen Fragen, die weg führen von der negativen Sicht auf die Krankheit Sucht hin zu der konstruktiven Sicht auf Sinnhaftigkeit und Nutzen der Sucht für den Einzelnen. Wir entwickeln Strategien, mit denen Sie Ihre Klienten dabei unterstützen können, die alten Verhaltensweisen nach und nach durch gesünderes Verhalten zu ersetzen.

Wir fragen anhand von Fallbeispielen aus dem echten Leben danach: Welche Verhaltensweise ist erhaltenswert? Was hat der Klient davon, an störenden oder schädigenden Verhalten festzuhalten? Wie kann ich lernen, mit Menschen umzugehen, die gute Gründe haben, vernünftigen Ratschlägen nicht zu folgen?

Welche Kompetenzen werden vermittelt? 

  • Systemische Sichtweisen auf Suchterkrankungen
  • Systemische Methoden für die Betreuung suchtkranker Menschen
  • Systemisches Fragen
  • Der Blick auf problematische Klienten aus der Metaebene

Methoden

✓ Impulsvortrag
✓ Kollegiale Fallberatung
✓ Rollenspiel
✓ Diskussion

Anmeldeschluss: 11.02.2018

Referentin: Teilnehmerzahl:
Sibylle Hildebrandt
Diplompsychologin
Systemische Therapeutin
Krankenschwester
Max. Teilnehmerzahl = 25
Min. Teilnehmerzahl = 10
Dauer: Termin:
1 Tag, 8 x 45 Minuten Donnerstag, 12.04.2018
09:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Teilnahmegebühr:
Tagungs- und Gästehaus St. Georg
Rolandstraße 61
50677 Köln
Raum – Großer Saal –
FABA e.V. Mitglieder: 160 €
Nichtmitglieder: 190 €

Neue Kunden finden I Strategie-Workshop
Professionelle Akquisemethoden für das kleine Budget

Zielgruppen Inhaber & Führungskräfte im ambulant betreuten Wohnen

In einem unüberschaubaren Markt kann die Gewinnung von neuen Kunden eine große Herausforderung sein. Welche Methoden funktionieren heute am besten?

Und gibt es Methoden, die auf dem speziellen Markt des ambulant betreuten Wohnens auch funktionieren können? Wie können Sie gesetzliche Anforderungen und moderne Kundengewinnungsstrategien in Einklang bringen?

Wie ist Ihr Selbstverständnis als Inhaber eines Dienstleistungsunternehmens? Die Akquise von neuen Kunden ist ein beständiges Thema in Ihrem Unternehmen. Und die Besonderheit ist, dass viele Ihrer Kunden sehr unbeständig und sehr sensitiv auf Änderungen oder auch bestehende Regeln im BeWo reagieren und schnell mit Kündigung drohen. Und dann?

Dieses Seminar unterstützt Sie dabei, Ihre Akquise zu professionalisieren. Und das auch mit schmalem Budget oder sogar kostenlos!

Seminarinhalte

Ziel dieses praxisorientierten Workshops ist, Experten aus dem ambulant betreuten Wohnen die Gelegenheit zu geben, mit einem Experten und langjährigen Vertriebsprofi bestehende Strategien zu durchleuchten und Vor- und Nachteile aus der Perspektive des Vertriebsprofis sichtbar zu machen.

Der Fokus des Seminars liegt darauf, im Workshop-Format neue Kundengewinnungsstrategien zu entwickeln.

Ihr Referent Dirk Stöcker ist einer der wenigen Vertriebsprofis, der sein Augenmerk auf das Motto „Werte schaffen Werte“ legt und erfolgreich individuelle Schulungen, u.a. für das Deutsche Rote Kreuz und Villeroy & Boch, durchführt.

Freuen Sie sich auf Aha-Effekte und finden Sie heraus, was Dirk Stöcker meint, wenn er von der Känguru-Strategie spricht.

Welche Kompetenzen werden vermittelt? 

  • Wie entscheiden Kunden?
  • Was will Ihr Kunde wirklich?
  • Welche Wege führen zu neuen Kunden?
  • Welche Werte brauchen Sie?
  • Die Werte der eigenen Organisation.
  • Wie Sie Kundenwert und finanziellen Erfolg ethisch in Einklang bringen.

Methoden

✓ Impulsvorträge
✓ Diskussion
✓ Workshop

Anmeldeschluss: 25.02.2018

Referent: Teilnehmerzahl:
Dirk Stöcker
Dirk Stöcker gilt als der Vertriebsexperte für werteorientierte Vertriebspraxis, Neukundengewinnung, Key- Account-Management und strategischen Vertriebsaufbau.
www.triup.de
Max. Teilnehmerzahl = 25
Min. Teilnehmerzahl = 10
Dauer: Termin:
1 Tag, 8 x 45 Minuten Donnerstag, 26.04.2018
09:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Teilnahmegebühr:
Tagungs- und Gästehaus St. Georg
Rolandstraße 61
50677 Köln
Raum – Großer Saal –
FABA e.V. Mitglieder: 220 €
Nichtmitglieder: 250 €

Arbeit und Umgang mit traumatisierten Klienten

Zielgruppe Fachkräfte im ambulant betreuten Wohnen

Viele der psychischen Störungen bei Klienten, denen man in der Arbeit im Ambulant Betreuten Wohnen begegnet, können sogenannte Traumafolgestörungen sein. Als Trauma bezeichnet man laut FISCHER und RIEDESSER (1988) „[…] ein vitales Diskrepanzerlebnis zwischen bedrohlichen Situationsfaktoren und den individuellen Bewältigungsmöglichkeiten, das mit Gefühlen von Hilflosigkeit und schutzloser Preisgabe einhergeht und so eine dauerhafte Erschütterung von Selbst- und Weltverständnis bewirkt.“

Die daraus resultierenden möglichen Verhaltensweisen der betroffenen Menschen lassen sich oft schwer nachvollziehen, da diese ihre schlimmen Erlebnisse nur unzureichend oder garnicht in gesunder Weise verbal und emotional zum Ausdruck bringen können. So reagiert ein Klient plötzlich völlig unerwartet psychisch und physisch aufgewühlt, ängstlich oder impulsiv. Viele ziehen sich zurück bis hin zur Verwahrlosung, um Begegnungen mit möglichen erneuten Erinnerungen an das traumatisierende Ereignis zu vermeiden. Als BeWo-Betreuer kann man häufig die Not der Menschen spüren, fühlt sich jedoch hilflos. Auch ärgert man sich über den einen oder anderen Klienten, dass er sich so unvernünftig und teilweise abweisend und undankbar verhält oder sich -kaum nachvollziehbar- nicht um die einfachsten Angelegenheiten kümmert.

Seminarinhalte

Das Seminar trägt dazu bei, mehr Sicherheit im Umgang mit traumatisierten Menschen zu entwickeln. Dazu soll es neben der Vermittlung der theoretischen Hintergründe von Traumatisierungen und verschiedener Formen von Traumafolgestörungen — wie z.B. der Posttraumatischen Belastungsstörung – anhand von praktischen Beispielen und Erfahrungen darum gehen, mögliche konkrete Umgangsformen im Arbeitsalltag zu erarbeiten. Ein besonderes Augenmerk soll in diesem Zusammenhang auch auf die Selbstfürsorge des Helfenden im Umgang mit traumatisierten Menschen gelegt werden, sowie das Wahrnehmen der Möglichkeiten, aber auch der Grenzen des eigenen Handelns in diesem Kontext.

Bitte bringen Sie konkrete Fallbeispiele aus ihrem beruflichen Alltag mit.

Welche Kompetenzen werden vermittelt? 

  • Hintergründe zur Entwicklung von Traumatisierungen und möglicher Traumafolgestörungen
  • Sicherheit gewinnen im beruflichen Umgang mit Menschen mit Traumafolgestörungen
  • Stabilisierungstechniken
  • Die Wichtigkeit der Selbstfürsorge des Helfers und entsprechende Möglichkeiten

Methoden

✓ Impulsvortrag
✓ Diskussion
✓ Praktische Übungen

Anmeldeschluss: 05.04.2018

Referent: Teilnehmerzahl:
Erich Limbach
Diplom Sozialpädagoge (FH)
Sozialtherapeut
Heilpraktiker für Psychotherapie
Fachberater für Psychotraumatologie (DIPT /AIPTW)
Supervisor
Max. Teilnehmerzahl = 25
Min. Teilnehmerzahl = 10
Dauer: Termin:
1 Tag, 8 x 45 Minuten Mittwoch, 06.06.2018
10:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Teilnahmegebühr:
BusinessCampus Rhein-Sieg GmbH
Grantham-Allee 2 – 8
53757 St. Augustin
FABA e.V. Mitglieder: 160 €
Nichtmitglieder: 190 €